Branchenlösung Bodenleger

Die Software für Bodenlegerbetriebe — vom Aufmaß bis zur E-Rechnung.

Bei Rollenware zählt die Bahn, nicht der Quadratmeter. NexDeck legt die Bahnen aus und rechnet die Sockelleisten mit Türabzug.

NexDeck ist eine Betriebsplattform für Bodenlegerbetriebe: mobiles Aufmaß — in der App auch ohne Netz, übertragen wird, sobald wieder Empfang da ist — direkt im Raum, Quadratmeter-Kalkulation, Bahnenplan für Rollenware, Sockelleisten in Laufmetern, CM-Messprotokoll, Lieferschein per Foto erfassen und daraus Angebote sowie E-Rechnungen (ZUGFeRD/XRechnung) erzeugen — mit Nachkalkulation je Objekt, unveränderbarer Ablage mit Objektsperre und DATEV-Export. Baustelle und Büro arbeiten in einer Datenbasis.

Erstgespräch vereinbaren

Die Fläche, die verlegt wird, ist nicht die Fläche, die eingekauft wurde. Zwischen beiden liegt der Verschnitt, und der entsteht beim Zuschneiden — bei einem Muster mit Rapport mehr als bei einem ohne, in einem verwinkelten Raum mehr als in einem geraden.

Der Untergrund ist die zweite Unbekannte. Restfeuchte, Höhenunterschiede, alter Kleber: Was darunter liegt, sieht man erst, wenn der alte Belag heraus ist — und dann steht der Kunde daneben und fragt, was das jetzt kostet.

Beides gehört am selben Tag dokumentiert, an dem es auftritt. Ein Foto mit Zeitstempel und zwei Zeilen sind später mehr wert als die beste Erinnerung.

Ihr Auftrag in 5 Schritten.

  1. 01

    Aufmaß

    Räume mit Türen tippen Sie in der App ein.

  2. 02

    Bahnenplan

    Für Rollenware rechnet NexDeck Bahnen, Laufmeter und Reststreifen — als Bestellmenge, nicht als Abrechnungsmenge.

  3. 03

    Sockel

    Die Sockelleisten schlägt NexDeck in Laufmetern vor: Raumumfang minus Türen.

  4. 04

    Angebot

    Belag und Sockelleisten kommen als Materialzeilen ins Angebot, auf Gebinde aufgerundet. Ihr Kunde nimmt online an.

  5. 05

    CM-Messung

    Die CM-Messung halten Sie im Prüfprotokoll fest. Den Grenzwert tragen Sie nach Herstellerangabe ein.

Bodenbelag: 0,1 m² — und keine Leibungsregel

Die Übermessungsgrenze liegt bei 0,1 m², für Längenmaße bei 1 m. Damit rechnet der Bodenleger wie der Fliesenleger und anders als Maler und Trockenbauer.

Die Besonderheit steht in dem, was fehlt: DIN 18365 kennt **keine** Leibungsregel. Bei Maler-, Trockenbau- und Putzarbeiten werden Leibungen gesondert gerechnet — hier stellt sich die Frage nicht. Wer eine Aufmaß-Software einsetzt, die für alle Gewerke dieselbe Leibungslogik anwendet, trägt hier eine Position ein, die es nicht gibt.

NexDeck blendet das Feld nicht aus — es schreibt dazu, was gilt: „Leibung ist bei Bodenbelagarbeiten keine eigene Abrechnungsgröße (DIN 18365 kennt dafür keine Regel) — Feld nur nutzen, wenn Sie sie bewusst gesondert vereinbart haben." Ein ausgeblendetes Feld ließe den Fall offen, dass Sie eine Leibung ausdrücklich vereinbart haben.

NexDeck rechnet die Abzüge nach der hinterlegten Fundstelle Ihres Gewerks (DIN 18365, bei Parkett DIN 18356); sie steht im Aufmaßblatt dabei. Die Schwellen prüfen und ändern Sie in den Einstellungen. Beim Verbrauchervertrag zieht NexDeck jede Tür vom Sockel ab.

DIN 18365 (VOB/C, Bodenbelagarbeiten), Ausgabe 2019-09, Abschnitte 5.3.1 / 5.3.2. Eine Leibungsregel enthält die ATV nicht. Nachgeschlagen am 02.09.2026.

Die Klick-Demo zeigt die Kette von der Annahme bis zur Zahlung an einem Malerbetrieb mit erfundenen Daten, ohne Konto. Bahnenplan und Sockel zeigen wir Ihnen im Erstgespräch. Zur Klick-Demo

Auf der Baustelle

  • Ihre Leute sehen am Handy die Checkliste „Boden – Belag verlegen": CM-Messung und Protokoll, Untergrund vorbereiten, Belag nach Bahnenplan, Sockelleisten, Pflegeanleitung übergeben.
  • Zeiten, Fotos, Bautagebuch und Material erfassen sie in der App, auch ohne Netz.
  • Muss nachgespachtelt werden, kommt es ins Bautagebuch. Daraus schlägt NexDeck einen Nachtrag vor — Sie entscheiden und setzen den Preis.

Bis das Geld da ist

  • Ihr Kunde nimmt das Angebot über einen Link online an. Der Auftrag entsteht daraus mit allen Positionen.
  • Abschläge legen Sie als Zahlungsplan am Angebot fest. Nimmt der Kunde an, kann NexDeck die Anzahlungsrechnung als Entwurf anlegen; ob sie automatisch rausgeht, stellen Sie selbst ein.
  • Haben Sie ein Stripe-Konto verbunden, setzen Sie beim Finalisieren einen Haken für den Zahlungslink — er steht dann auf der Rechnung und in der E-Mail.
  • Den Kontoauszug lesen Sie als Datei ein; Zahlungen mit Rechnungsnummer im Verwendungszweck ordnet NexDeck der offenen Rechnung zu.

Was wir heute nicht können

Was hier steht, sagen wir Ihnen auch im Gespräch. Ein Datum, ab wann sich das ändert, nennen wir nicht.

  • CM-Werte bewertet NexDeck nicht. Den Grenzwert tragen Sie ein; ob der Estrich belegreif ist, entscheiden Sie.
  • Eine eigene Vorlage für die Bedenkenanmeldung gibt es nicht. Protokoll und Bautagebuch halten fest, was Sie gemessen haben.
  • Gewährleistungsfristen überwacht NexDeck nicht.

Das Wichtigste in Kürze.

  • E-Rechnung im B2B: Seit 1. Januar 2025 müssen inländische Unternehmen E-Rechnungen empfangen können; die Ausstellungspflicht greift gestaffelt ab 2027 (über 800.000 Euro Gesamtumsatz nach § 19 Abs. 2 UStG im Vorjahr) bzw. 2028 für alle außer Kleinunternehmern und Kleinbetragsrechnungen bis 250 Euro. NexDeck erstellt und liest ZUGFeRD und XRechnung.
  • Das Aufmaß wird mobil direkt im Raum erfasst — in der App auch ohne Netz, übertragen wird, sobald wieder Empfang da ist — und ohne Abtippen in ein Angebot übernommen.
  • Bodenflächen werden in Quadratmetern kalkuliert und als Positionen ins Angebot übernommen.
  • Für Rollenware plant der Bahnenplan Bahnen, Laufmeter und Reststreifen; das Ergebnis ist die Bestellmenge, nicht die Abrechnungsmenge. Sockelleisten werden in Laufmetern aus dem Umfang mit Türabzug berechnet.
  • Das CM-Messprotokoll hält Messwerte je Messstelle fest; den Grenzwert trägt der Betrieb nach Herstellerangabe ein, NexDeck bewertet nicht. Für Parkett nennt NexDeck die Fundstelle DIN 18356.
  • Lieferscheine werden per Foto und Texterkennung (OCR) erfasst; NexDeck schlägt die Baustelle vor, der die Materialkosten nach Bestätigung zugebucht werden.
  • Materialkosten je Objekt fließen in die Nachkalkulation, werden unveränderbar abgelegt und für die gesetzliche Aufbewahrungsfrist gegen Löschen gesperrt und als DATEV-Buchungsstapel exportiert.
  • GAEB-Leistungsverzeichnisse werden importiert (GAEB 90 sowie GAEB DA XML X81–X89) und in Aufmaß und Angebot übernommen; das bepreiste Angebot geht als GAEB X84 zurück.

Funktionen für Bodenleger.

Baustelle und Büro in einer Datenbasis — ohne Doppelerfassung.

qm-Aufmaß vor Ort, auch ohne Netz

Erfassen Sie Raum- und Bodenmaße direkt vor Ort — in der App auch ohne Netz; übertragen wird, sobald wieder Empfang da ist. NexDeck rechnet die Flächen in Quadratmeter um und erzeugt in einem Schritt die Positionsliste fürs Angebot.

Bahnenplan & Sockelleisten

Bei Rollenware plant NexDeck Bahnen, Laufmeter und Reststreifen als Bestellmenge — abgerechnet wird weiterhin nach Aufmaß. Sockelleisten rechnet es in Laufmetern aus dem Raumumfang mit Türabzug. Beim Übernehmen ins Angebot werden Materialzeilen auf Gebinde aufgerundet (abwählbar); fehlende Werte erscheinen als Lücke.

CM-Messprotokoll

Halten Sie die CM-Messung des Untergrunds je Messstelle fest. Den Grenzwert tragen Sie nach Herstellerangabe selbst ein — NexDeck bewertet das Ergebnis nicht, es dokumentiert. Für Parkett nennt die Leistung die Fundstelle DIN 18356.

Lieferschein-Scan

Fotografieren Sie den Lieferschein bei Anlieferung. NexDeck liest Artikel, Mengen und Preise per Texterkennung (OCR) aus und schlägt die Baustelle vor; nach Ihrer Bestätigung werden die Materialkosten dort gebucht.

Nachkalkulation je Objekt

Material- und Arbeitskosten werden je Baustelle erfasst. So zeigt die Nachkalkulation die tatsächliche Marge je Objekt — Grundlage für belastbare Angebote.

E-Rechnung ZUGFeRD & XRechnung

Aus der Rechnung erzeugen Sie die E-Rechnung im Format ZUGFeRD oder XRechnung. Ihre Kanzlei bekommt den Buchungsstapel im EXTF-Format mit den Belegen.

Bautagebuch & Foto-Doku

Halten Sie Untergrund, Baufortschritt und Ausführung per Foto und Sprachnotiz fest. Das Bautagebuch dokumentiert nachvollziehbar — nützlich für Abnahme und Gewährleistung.

Vom Aufmaß zum Angebot

Aus dem Aufmaß entsteht ohne Abtippen die Positionsliste. Angebot, Auftrag und Rechnung bauen auf denselben Daten auf — ohne Doppelerfassung zwischen Baustelle und Büro.

Für wen ist das wann relevant?

Was das Gesetz vorgibt, was sich bewährt hat — und was NexDeck dafür bereitstellt. Ob eine Vorgabe für Ihren Betrieb gilt, beurteilt Ihre Steuerberatung.

Für wenWann relevantGesetzliche Vorgabe oder EmpfehlungWas NexDeck bereitstellt
Bodenleger mit B2B-KundenRechnungen an Unternehmen im InlandVorgabe: § 14 Abs. 1 und 2 UStG, Übergang § 27 Abs. 38 UStGZUGFeRD/XRechnung erstellen & empfangen
Betriebe mit öffentlichen AuftraggebernRechnungen an Bund, Länder und KommunenVorgabe: E-Rechnungsverordnung (Bund) bzw. LandesrechtXRechnung mit Leitweg-ID
Betriebe mit vielen ObjektenMaterialerfassung & Kostenzuordnung je BaustelleEmpfehlungLieferschein-Scan + Kosten je Objekt
Buchführungspflichtige BetriebeAufbewahrung von Rechnungen & BelegenVorgabe: § 147 AO (Aufbewahrung)Unveränderbare Ablage mit Objektsperre
Betriebe mit SteuerberaterMonatliche Buchhaltung / JahresabschlussEmpfehlungDATEV-Buchungsstapel-Export (EXTF)
Chefs mit MargendruckNachkalkulation nach ProjektabschlussEmpfehlungMaterialkosten & Soll-Ist je Objekt

Häufige Fragen.

Seit dem 1. Januar 2025 müssen inländische Unternehmen E-Rechnungen im B2B-Geschäft empfangen können. Die Pflicht, selbst E-Rechnungen auszustellen, gilt gestaffelt: ab 2027 für Betriebe mit mehr als 800.000 Euro Gesamtumsatz (§ 19 Abs. 2 UStG) im Vorjahr, ab 2028 für alle übrigen Unternehmen — ausgenommen Kleinunternehmer und Kleinbetragsrechnungen bis 250 Euro. Rechnungen an Privatkunden (B2C) sind davon nicht betroffen. NexDeck erstellt und empfängt die Formate ZUGFeRD und XRechnung.

Einordnung & Geltungsgrenzen

NexDeck unterstützt Betriebe bei E-Rechnung, unveränderbarer Ablage mit Objektsperre und DATEV-Export; die Angaben zu Normen (z. B. VOB) sind „in Anlehnung an" zu verstehen und ersetzen keine Rechts- oder Steuerberatung. Gesetzliche Fristen und Pflichten hängen vom Einzelfall ab. NexDeck ist in der Startphase vor dem Go-Live; beschrieben ist der Stand der Software zum unten genannten Datum.Stand: Oktober 2026

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Ab 299 € im Monat (netto, zzgl. USt.) für bis zu 5 Nutzer, alle Module enthalten; jeder weitere Platz 39 € im Monat. Selbst einrichten kostet nichts. Alle Preise

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